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Das hier ist Big Wam Bam



Der Fritz meint:


0
Wohl bin ich ein Wald und eine Nacht dunkler Bäume: doch wer sich vor meinem Dunkel nicht scheut, der findet auch Rosenhänge unter meinen Cypressen.


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10+1 freundliche Ratschläge für den intelligenten und ambitionierten
Gedanken Sumpfdrachen schreibt "1. Versuchen Sie auf Veranstaltungen oder Partys möglichst nur Rotwein zu konsumieren.
Dieser wirkt äusserlich wie das bevorzugte Nahrungsmittel hocherotischer Nachtgeschöpfe und es könnte sein, dass durch die Ähnlichkeiten etwas von deren Erotik auf Sie abfärbt.
Viel wichtiger ist hier allerdings die Tatsache, dass Rotwein sehr schnell betrunken macht und Sie so in jedem Falle eine gute Entschuldigung für den Stuss parat haben, den Sie den ganzen Abend so von sich geben.

2. Gewöhnen Sie sich an hohe Schnürstiefel mit Absätzen, die in Volumen und Farbe tragenden Brückenpfeilern einer alten Eisenbahnbrücke ähneln. Auf den ersten Blick mag dieses Schuhwerk zwar nicht zum Gehen, Autofahren oder Stehen geeignet sein, aber es bringt doch einige wichtige und nicht zu verachtende Vorteile mit sich.
So funktioniert das gründliche Zusammenkehren sämtlicher, auf einer Tanzfläche befindlicher, Abfälle zu einem großen Haufen nur mit eben diesem. Ausschließlich durch das Tragen solcher Stiefel ist es den Veranstaltern überhaupt möglich, eine hygienische und angenehme Atmosphäre während einer Tanzveranstaltung dauerhaft zu gewährleisten. Sie werden also alleine schon durch entsprechendes Schuhwerk schon unverzichtbarer Bestandteil eines gelungenen Tanzabends.
Der wichtigste Vorteil, den ihnen die hohen Schnürstiefel bescheren können, liegt allerdings an anderer Stelle. Dadurch, dass der Fuß vom Stiefel über den Knöchel hinaus bedeckt ist, sind Sie in der Lage, zu dem teueren „Szeneoutfits“ ihre himmelblauen Lieblingssocken mit den kleinen aufgestickten Schweinchen stilecht zu kombinieren.

3. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie sich im Laufe ihres „Szenelebens“ eine beträchtliche Plattensammlung zulegen müssen. Um dabei keinen stilistischen Faux-Pas zu begehen, sollten Sie tunlichst darauf achten, dass auf jedem Tonträger den Sie erstehen, mindestens ein Mal der Name „Pohl“ zu lesen ist. Nur so ist zu gewährleisten, dass Sie auch die aktuelle, komplexe, melodische, hochromantische Musik bekommen, die man als „Goffic“ zum täglichen Leben, das ja nur ein besondere Form des Sterbens darstellt, auch braucht.

4. Achten Sie beim Einkauf von Kleidungsstücken peinlichst genau darauf, dass ihr Körper nicht von zu viel Stoff verdeckt wird. Ihre „inneren Werte“ müssen auch von der anderen Seite einer Tanzfläche ersichtlich sein.

5. Kaufen Sie sich eine Kurzbiographie Friedrich Nietzsches. In der Regel dürfte die Information, die diese enthält, für den philosophischen Diskurs am Rande einer Tanzfläche ausreichend sein.
Vor Allem dann, wenn Sie Ratschlag 1 ausgiebig befolgt haben.
Sollte es allerdings im Rahmen einer solchen Diskussion zu Gesprächsthemen kommen, die ja eigentlich nichts mit „Gottes Tod“, dem Teufel und der ungeheuren Dekadenz der „Otto-Normalgesellschaft“ zu tun haben, und bei deren Besprechung Sie sich nicht so recht „antichristlich“ oder alternativ fühlen, manövrieren Sie das Gespräch möglichst umgehend in Richtung des Themas: „Klamottten“.

6. Fesseln und Knebeln Sie ihr Lieblingskuscheltier und weiden Sie es aus. Danach sollten Sie es sich möglichst mit Leder oder Latexriemen auf den Rücken binden, wodurch Sie sich drei entscheidende Vorteile erarbeiten:
Erstens weisen Sie durch Knebel, Fesseln und Latexriemen deutlich auf ihre enorme sexuelle Verruchtheit hin.
Zweitens haben Sie das Problem der fehlenden Taschen erfolgreich gelöst.
Und drittens können Sie sich, egal wo sie auch hingehen, dem Beistand und der Führsorge ihres geliebten Teddybärens sicher sein und somit wesentlich mehr Selbstbewusstsein zeigen.
Bes. Anmerkung zu Punkt 6: Führen Sie die in Ratschlag 6 erwähnte Prozedur niemals, und ich wiederhole, NIEMALS, mit einem Bienenstock durch. Es soll zwar Fällen geben, in denen es geglückt zu sein scheint, aber in der Regel läuft ein solcher Versuch auf eine sehr lange Zeit in einem weiß getünchten Zimmer mit Kruzifix und ohne Fernseher hinaus. Das bedeutet viel Zeit zum Nachdenken und schlechte Karten für „Goffic“.

7. Vermeiden Sie in jedem Fall den Kontakt zu Menschen, die nicht Ihrem engsten Freundeskreis angehören. Hauptsächlich sind da solche zu erwähnen, die sehr „normal“ und auf den ersten Blick überhaupt nicht „goffic“ wirken. Sie könnten in einem Gespräch mit diesen recht schnell in Erklärungsnot geraten.
Sollte es sich ein solcher Kontakt allerdings doch einmal nicht vermeiden lassen, achten Sie darauf, dass Sie dieser „normalen“ Person gegenüber folgende Worte unbedingt benutzen:
„Lebensphilosophie“, „Ästhetik“, „Rebellion“, „Alternative“, „Pazifismus“, „Satan“, „Gottes Tod“ und „Verpiss dich!“.
(Wichtig! Unbedingt Reihenfolge einhalten!)

8. Sollte Ihnen an irgend einem Menschen in ihrer Umgebung etwas nicht passen, so vermeiden Sie es unbedingt ihre Kritik offen und direkt zu äußern. Teilen Sie diese lieber beliebig vielen anderen Personen ohne Bezug zu der Person des Anstoßes mit oder schreiben Sie diese in eines der unzähligen Foren. Nur auf diesem Wege ist das eigentliche Ziel Ihrer Kritik wirklich zu erreichen.

9. Um wirklich ein echter „Goffic“ zu sein, müssen Sie unter allen Umständen verneinen, ein solcher sein zu wollen. Sie müssen alles, was sie an anderen, aber nicht an sich selbst feststellen können und Ihnen nicht passt, sofort zum Stein des Anstoßes und zum Gegenstand Ihrer, nach dem Verfahren aus Ratschlag 8, geäusserten Kritik machen.
Nur so werden Sie nach und nach in die „Inneren Zirkel“ der wahren Bewegung eindringen können!
Und Vermeiden Sie es, zum Bleichen ihrer Haut chlorhaltige Bleichmittel zu benutzen!

10. Meiden Sie unbedingt alles, was Ihnen neu oder zu modern vorkommt und in diesem oder anderen Ratgebern noch nicht besprochen wurde. Es könnte sonst passieren, Sie auf der Überholspur an der Bewegung vorbeischießen und sich nach einigen Metern fragen müssen, wie Sie es nur die ganze Zeit mit 50 auf der Hauptstraße ausgehalten haben.

11. Und nun der lebens- und überlebenswichtigste Ratschlag von allen, dessen Nichtbefolgung schwerwiegendere Folgen haben kann, als die Nichtbeachtung aller oben angeführten Ratschläge zusammen:

TRAUEN SIE NIEMALS EINEM DRACHEN! "
(mehr... | 6424 mehr Zeichen | 152 Kommentare | Punkte: 0)


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Freunde fürs Leben?!
Short Stories lauri schreibt "Das Leben eines interessanten Menschen ist meist ein unglaublich abwechslungsreiches.
Zumindest denke ich das.
Also frage ich mich, ob ich denn auch ein interessanter Mensch sein kann, wenn ich kein abwechslungsreiches Leben führe…
Ziemlich kompliziert, was?
Aber eigentlich einleuchtend.
Ich bin mir ebenfalls unschlüssig, ob es sein kann, dass manche Leute nicht so intelligent oder klug sind wie andere, oder ob verschiedene Menschen auch verschiedene Fähigkeiten haben aber diese manchmal gar nicht als solche bemerkt werden!?
Fragen über Fragen…aber das soll nur eine kurze Einleitung auf meine Geschichte sein!
"
(mehr... | 4618 mehr Zeichen | 151 Kommentare | Punkte: 5)


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Das leben einer Verkäuferin könnte so sein
Short Stories Jana schreibt "Habt Ihr auch nur die geringste Ahnung was man im Verkauf erlebt?! Nicht?! Na dann erzähle ich mal eine Geschichte. Die könnte z.b. so lauten:
"Fräuuuulein" (Und mein Nacken sträubt sich schon)
"Wissen Sie ich habe da gestern eine Werbung gesehen. Mit so hübschen blauen Fischen. Das Produkt hätte ich gerne"
(Das setzt voraus, das Verkäuferin den ganzen Tag nicht im Verkaufsraum ist, sondern Werbung schaut)
"Tut mir leid die Werbung kenne ich nicht. Was war das denn für ein Produkt?"
"Ja das weiss ich auch nicht, aber die Fische die waren so hübsch. Haben Sie das nicht?" Also frage ich meine Kolleginne, vielleicht haben die diese Zeit. Aber leider kannte die Werbung auch keine.
Die Kundin verläst den Laden und gibt mir als Hausaufgabe Werbung zu sehen, sie würde morgen wieder kommen.

UND DIE MORAL DER GESCHICHT:
Egal was ist, verkauf es als Jungbrunnen
Eigentlich hätte ich Ihr die Aufgabe geben müssen. Dann hätte Sie das Produkt sich aufschreiben können. Aber na gut. Ich schau Abends TV und suche die Werbung mit den hübschen Fischen.
Es ist weit nach Mittenacht als ich fündig werde. Es ist eine Gesichtscreme mit viel Feuchtigkeit und gegen Falten(Der ganze Bildschirm ist ein Aquarium, hübsche blaue Fische schwimmen rum und im Hintergrund ist eine hübsche Frau zu sehen) Stolz meinen Auftrag erledigt zu haben gehe ich ins Bett und freue mich auf meine Kundin.

Meine Kundin kam direkt um 9:00 ins Geschäft und wollte wissen ob ich die Werbung gefunden habe. Ich beschränke mich auf das Wesentliche und teile Ihr mit das es das Produkt X ist.
Empört schaut sie mich an und fängt an alle Farben im Gesicht zu wechseln. Fängst an mich zu beschimpfen das ich diese beleidigt hätte weil ich ihr ein Antifalten-Produkt unter die Nase halte.
Meine ganze Mühe ihr zu sagen das es sich um ihr gewünschtes Produkt handle, war vergebens. Die Dame (ca. 65 Jahre)hat es persönlich genommen das ich das Anti-Falten Produkt unter die Nase hielt. Mit dem Kommentag "sowas wollte ich nicht. Ich dachte das ist was für meinen Waldi." Gingn sie aus dem Laden
"
(mehr... | 2223 mehr Zeichen | 150 Kommentare | Punkte: 3.5)


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PunkRock never dies
Gesellschaft siouxsie schreibt "Wer kürzlich die VIP-Nachrichten gesehen hat, hat wahrscheinlich auch das absolute, mega, riesen Ereignis nicht verpasst.
Unser „Ein Bett im Kornfeld“ und Mallorca Star hat kräftig eins auf die Nuss gekriegt! Das wird ja auch Zeit, da bekanntlich leichte Schläge auf den Hinterkopf das Denkvermögen fördern... und wenn das jemand nötig hat, dann unsere Intelligenzbestie Jürgen Drews!
Er war mal wieder unterwegs in seinem Namen, selbstverherrlichende Lieder auf öffentlicher Strasse den wehrlosen Mitmenschen in die Ohren dröhnen, stand auf seinem aktuellen Tagesplan. Zwei jungen Mädels war es zuviel. Wahrscheinlich haben sie die Eier schon seit Wochen auf dem sonnigen Fensterbrett gelagert...
"
(mehr... | 3098 mehr Zeichen | 148 Kommentare | Punkte: 5)


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da
Gedanken esperanza schreibt "kunst:

das erste, was den meisten (mich eingeschlossen) dazu einfaellt ist *frei*. es beschaemt mich ein wenig, dass ich oft dazu neige, bestimmte arten als nicht kunst zu bezeichnen. ich hasse es, wenn leute das bei mir machen, und greife schnell auf das argument zurueck (welches ich anderen im umgekehrten fall natuerlich nicht zugestehe), dass kunst die lebende freiheit bedeutet.

"
(mehr... | 955 mehr Zeichen | Kommentare? | Punkte: 0)

 

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